Schade, dass das überhaupt nötig ist: Heute waren wir (rund ein Drittel der Belegschaft des Theaters Plauen-Zwickau) gemeinsam mit Theaterschaffenden vieler anderer sächsischer Theater, Orchester und Kultureinrichtungen in Dresden, um gegen die geplanten Kürzungen im anstehenden Doppelhaushalt zu demonstrieren.










Diese Kürzungen hätten verheerende Folgen für die sächsische Kulturlandschaft. Besonders absurd: Das, was eingespart werden soll, entspricht gerade einmal 0,0178 % des gesamten Haushaltsvolumens. Für eine derart geringe Einsparung wird offenbar in Kauf genommen, einen Markenkern und kulturellen Schatz dieses Bundeslandes nachhaltig zu beschädigen.
Dass jeder in Kultur investierte Euro über wirtschaftliche Rückflüsse und Umwegrentabilität zwischen 1,80 € und 3,50 € einbringen kann, wird in den Haushaltsdebatten immer wieder ignoriert. Es ist wie beim Klima: Das Denken reicht offenbar oft nicht weiter als von der Wand bis zur Tapete.
Ein paar MdLs verschiedener Parteien kamen ebenfalls vorbei. Das Spektrum reichte von rechtfertigenden Sprechblasen über Wehklagen bis zu kämpferischen Worten.
Harren wir der Dinge, die da kommen mögen.